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10 Songs Die du in deinem Leben brauchst!

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Tracks we love right now. In no particular order.
 

1. Der Brite Stormzy erinnert uns daran, warum er als bester Grime Artist auf dem diesjährigen MOBO Award ausgezeichnet wurde. Mit „Standard“ liefert er einen sehr basslastigen, mit dunklen Nuancen gespickten Track, der insbesondere die entstehende Missgunst seiner jüngsten Erfolge thematisiert. Ansprechende Promo für sein angekündigtes Debütalbum, über das es bis dato noch nicht so viele Informationen gibt.

2. Es ist mehr als interessant Kevin Abstract bei seiner Entwicklung zuzuschauen. Seit seinem Interview mit uns, hat sich einiges bei ihm getan. Sein neuster Track „Echo“ erinnert stark an vergangene 808s & Heartbreak Tracks. Eine Audiovisuelle Erquickung die wie der VFB Stuttgart erst in der zweiten Hälfte richtig aufdreht. Sein Musiker-Kollege Allan Kingdom hat übrigens mit „All Day“ sein Kanye Feature schon in seinem Portfolio sicher. Es ist nur eine Frage der Zeit, dass unser Alpha-Kevin dies ebenfalls in seinen Lebenslauf schreiben kann. Mark my words!

3. Nun haben wir das unerwartete Vergnügen mit dem singenden Äquivalent von Travi$ Scott. Wer das ist? Partynextdoor! Es gab immer wieder Gerüchte, seitens des Produzenten „TM88“ das Er an einer EP mit dem OVO Sänger arbeitet. Diese Zusammenarbeit wurde nun offiziell, in Form des Tracks „Party At 8“ bestätigt. Ein Track der die Begehrlichkeiten nach neuem Partynextdoor Output durchaus zu steigern weiss.

4. Auch La Flame, seines Zeichens einer der besten Executive Producer im Biz, lässt die Gerüchteküche, wie eine Maggi Tütensuppe köcheln. Die Zutaten sind einige bis dato unveröffentlichte Tracks, die er auf einem Konzert in Seattle performte. Der 14 Dezember sei dazu auserkoren, den Release seines angebliche kommenden Albums „Days After Rodeo“ zu zelebrieren. Ein Album Cover so wie eine Tracklist geistern durch das große und weite Internet, dass ganze befeuert durch die unveröffentlichten Tracks. Der Track „Wonderful“ stach dabei besonders hervor. Der Beat kommt von einem unveröffentlichten Tinashe Track, der von OVO Produzent T-Minus kreiert wurde.

5. Bekannt geworden durch „Comedy-Rap“ und Cyphers, steht Futuristic in den großen Fußstapfen von Camp Era Bino. Durch Youtube Videos, in der Er sich als vermeidlicher Nerd ausgab und vor Fremden „freestylte“ und durch seine schnelle Rap-Technik bestach, wurde er erstmals einer breiteren Masse bekannt. Der Vergleich mit Bino drängt sich förmlich auf, was Er auch auf seinem neusten Track „Tell Me Something That I Don‘t Know“ thematisiert. In diesem Sinne: „My team is German cause my campus concentratin’“.

6. Nach serious Twitter Beef mit Lupe Fiasco, meldet sich Kid Cudi auch auf musikalischer Ebene zurück. Mit „Speedin Bullet 2 Heaven“ bleibt Er seine Indie-Schiene treu und liefert seit langer Zeit mal wieder etwas ab, was nicht nur mit „passabel“ abgestempelt werden darf. Den „alten“ Cudder kriegen wir hier aber definitiv nicht zu hören.

7. Nachdem der Ire Rejjie Snow auf seiner „All Around The World“ Tour, Blut geleckt hat, meldet Er sich mit dem zum Nachdenken anregenden Track „Blakkst Skn“ zurück. Dazu untermalt Produzent Kaytranada, den begierigen und dunklen Flow von Rejjie, mit seinem elektro-angehauchten Funk. Untermalt wird das Ganze mit einem Hauch von kommerziellen Pop-Elementen, welche die Sängerin Rae Morris mustergültig beisteuert. Der Track hat definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient!

8. Der Track „Navigator Truck“ lässt sich mit den Features von Chance The Rapper und Calez als Zugpferd, des kürzlich erschienenen Albums „Village Party“ von Alex Wiley bezeichnen. Das sanfte Tempo des Tracks, gibt den dreien Spielraum, um zu verinbildlichen, wie weit Rap sie gebracht hat. Chance fasst dies wie folgt zusammen:“…Dinner with Obama’s, We just hit Hawaii, Ohana, Comma, comma, comma, I keep all the commas, I don’t have to log in, I aint never sign up.”

9. Jazz Cartier könnte das nächste große „Ding“ aus Kanada sein. Mit seinem Debüt-Mixtape „Marauding In Paradise“, hatte Cartier einen beachtlichen Einstieg in das breitere Gefilde der Hip-Hop Landschaft. Mit „I Know“ liefert Er ein weiteres Stück „Trap mit Konzept“. Obwohl die Struktur noch sehr Hip.Hop lastig ist, weisen die genutzten Synths von Produzent Lantz klassische deep house Elemente auf. Sollte man gehört haben!

10. Über die atmosphärische Hit-Boy Produktion von „Tatted Angel“, liefert A$AP Ferg einer seiner persönlichsten Werke. Lyrisch verarbeitet Er die Erinnerungen der letzten Jahre und wie Ruhm den Untergang von A$AP Mob Mitgründer A$AP Yams besiegelte. So gesehen ein audiovisueller Satus quo für die A$AP Ferg Fans da draußen.

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